Dominica - Roseau und Ruperts Bay

Veröffentlicht am 3. März 2026 um 01:14

Dominica ist nicht meine Insel. Wir liegen vor der offenen Küste bei Roseau an einer Mooring.  Der Ort macht wenig her. Man sieht noch zahlreiche Marktstände vor der Kreuzfahrer Pier. Ansonsten wirkt die Straße entlang der Küste mit ihren zahlreichen Häusern wenig einladend. Damit hätte ich rechnen können. Von den karibischen Inseln gilt Dominica als am wenigsten touristisch geprägt. Also eigentlich genau das, was man in der sonst zu viel befahrenen Karibik sucht. Schließlich ist man Abenteurer, sucht das Ursprüngliche. Nachdem wir erfolglos versucht hatten, uns bei Zoll zu melden und einzuklarieren, fahre ich zum Schiff zurück, während Axel sich auf den Weg durch den Ort macht, um für den Abend eine Strandbar zu finden. Ich wollte indes lieber schwimmen und Xenie kurz aufklaren. Wenig später meldet sich Axel via WhatsApp und fragt, ob wir in dem modernen und relativ neu aussehend  Hotel, vor dem Xenie liegt, essen wollen. Alle anderen Optionen im Ort erschein ihm nicht wirklich unserer Reisegesundheit zuträglich zu sein. Service und Essen im Ocean Oasis Hotel Dominica sind perfekt. Wir genießen die Cocktails beim Blick auf den Sonnenuntergang und hoffen auf den nächsten Tag.

Am Morgen starten wir in Richtung Prince Rupert Bay, einer Bucht im Norden der Insel. Der Weg die Küste entlang ist kurz. Wir blicken auf die üppige Natur Dominicas und sind gespannt auf unser Ziel. Schon weit vor der Bucht werden wir vom Vermieter der Moorings in Empfang genommen. Die Bucht ist gut besucht, aber nicht überfüllt. Wir können also gespannt sein und freuen uns auf den Ort Portsmouth. Aber es ist Sonntag und von den Lokalen, die auf der Internetseite Noforeignland beschrieben sind, ist keines geöffnet. Der Ort wirkt trotz der zahlreichen Schiffe in der Bucht verschlafen, ehr desinteressiert am Geschäft mit den Seglern. Am Abend sitzen wir in der Strandbar am Dinghy Dock. Die Staeks, die wir bestellen, sind ebenso teuer, wie im Ocean Oasis Hotel, aber weniger schmackhaft. Wir sind enttäuscht, trinken noch einen Rumpunch in der benachbarten Bar und versuchen für den kommenden Tag ein Tour über die Insel zu organisieren. Angesichts des sportlichen Preises von 250 EC$ pro Person, sehen wir davon ab und entscheiden uns,  die kleine Inselgruppe mit der Insel Le Marigot vor Guadeloupe anzulaufen.

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