Terre de Haut

Wir segeln Richtung Guadelupe und haben uns entschlossen, die kleine Inselgruppe im Süden der Hauptinsel anzulaufen. Wir machen vor in der Inselbucht Anse du Bourg vor der Insel Terre de Haut  wieder an einer Mooring fest; Kosten 15 € pro Tag. Ich bin begeistert. Nach der Tyrell Bay, der Amiralty Bay, der Cumberland Bay die nächste wirklich tolle Bucht mit einem kleinen Ort, der belebt ist und einiges zu bieten hat. Wir liegen in dieser Bucht zwei Tage, spielen Backgammon, testen einige Strandbars, besichtigen den Ort und genießen französische Croissants. Mehr muss man nicht schreiben… Die Bilder liefern Eindrücke.

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Dominica - Roseau und Ruperts Bay

Dominica ist nicht meine Insel. Wir liegen vor der offenen Küste bei Roseau an einer Mooring.  Der Ort macht wenig her. Man sieht noch zahlreiche Marktstände vor der Kreuzfahrer Pier. Ansonsten wirkt die Straße entlang der Küste mit ihren zahlreichen Häusern wenig einladend. Damit hätte ich rechnen können. Von den karibischen Inseln gilt Dominica als am wenigsten touristisch geprägt. Also eigentlich genau das, was man in der sonst zu viel befahrenen Karibik sucht. Schließlich ist man Abenteurer, sucht das Ursprüngliche. Nachdem wir erfolglos versucht hatten, uns bei Zoll zu melden und einzuklarieren, fahre ich zum Schiff zurück, während Axel sich auf den Weg durch den Ort macht, um für den Abend eine Strandbar zu finden. Ich wollte indes lieber schwimmen und Xenie kurz aufklaren. Wenig später meldet sich Axel via WhatsApp und fragt, ob wir in dem modernen und relativ neu aussehend  Hotel, vor dem Xenie liegt, essen wollen. Alle anderen Optionen im Ort erschein ihm nicht wirklich unserer Reisegesundheit zuträglich zu sein. Service und Essen im Ocean Oasis Hotel Dominica sind perfekt. Wir genießen die Cocktails beim Blick auf den Sonnenuntergang und hoffen auf den nächsten Tag.

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Rade de Saint Pierre auf Martinique

Eindeutig: Ein Tag auf Martinique ist zu wenig. Dafür, dass wir nur einen Tag eingeplant haben, gibt es zwei Gründe: den Rückflug von Axel Ende Februar ab Guadeloupe und den Plan, zwei Tage auf Dominica zu bleiben. Wir segeln also an den Buchten Les Anses-D' Arlet und Grande Anse vorbei, um nur zwei nennen, die eigentlich viel versprechende Ankerplätze gewesen wären.

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Marigot Bay - What‘s like in USA

Es wird amerikanisch. Am Eingang zur Marigot Bay begrüßen uns einheimische MooringMakler, die uns ihre Hilfe anbieten. Offensichtlich hatten sie keinen Zugriff auf eine Mooring und wurden schnell vertrieben. Wir legen an und erkennen, dass die Bucht klar organisiert ist. Etwas versteckt liegen Luxusyachten vor einem Nobelhotel. Wir machen das Dinghy klar und fahren zum Hafenbüro. Das Einklarieren geht fix. Für die Mooring werden 80 US$ fällig. Bisher hatten wir überall 80 EC$für zwei Tage bezahlt. Ein sportlicher Preissprung. Ich wollte beim bezahlen anmerken, dass ich die Mooring eigentlich nicht kaufen wolle, beiße mir aber auf die Zunge. Etwas widerwillig schiebt Axel die 80 US$ über den Tressen. 

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Idylle in der Cumberland Bay

Die Cumberland Bay liegt im Norden von Saint Vincent. Sie bietet nur einigen Schiffen Platz. Bis kurz vor dem Ufer liegen die Tiefen der Bucht bei rd. 30 Metern, erst in unmittelbarer Ufernähe wird es flacher.

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Admirality Bay - In welche Strandbar gehen wir heute?

Bequia, Admirality Bay, einfach zum genießen. Wir bleiben zwei Tage. Der Ort ist schlicht aber geschäftig. Die Bars liegen fast alle direkt am Wasser. Am ersten Abend genießen wir bei gegrilltem Lobster den Sonnenuntergang. Am zweiten Abend machen wir das Gleiche noch einmal. Es ist phantastisch und jedes Mal, wenn die Sonne dem Horizont entgegen sinkt, klicken die Auslöser.

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Clifton Harbour - Neuanfang nach Hurrikan Beryl

Clifton Harbour liegt geschützt hinter einem Riff. Wunderschön. Karibikflair pur. Auch hier liegen wir an einer  Mooring, bleiben aber nur einen Tag. Der Ort ist noch schwer gezeichnet. Hurrikan Beryl traf die Insel um Sommer 2024 mit voller Wucht. Sie lag im Auge dieses tropischen Sturmes. Die Schäden sind noch sichtbar. Sheriton, in deren kleiner Bar wir essen, berichtet, die Insel sei Monate ohne Strom und Wasser gewesen, aber jetzt gehe es wieder bergauf, wenngleich langsam. Mit den Tobago Kays vor der Tür hat der Ort alle Chancen, sich wieder zu erholen und Ziel vieler Segler zu werden.

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Start in die Karibik - von Grenada nach Carriacou

Es sind die ersten Meilen nach meiner Atlantiküberquerung. Es sind auch die ersten Meilen, die Axel auf meinem Schiff segelt. Ziel unseres ersten Schlages ist die Tyrrel Bay auf Carriacou. Axel kennt sie. Er ging dort erstmals 2022 vor Anker, als er auf dem Weg nach Sydney war. Für mich ein Vorteil. Ich bin noch nie auf eigenem Kiel in der Karibik unterwegs gewesen. Ankern ist nicht meine Königsdisziplin, mussten wir dann aber auch nicht. Wir lagen  2 Tage in der Tyrrel Bay an einer Mooring: Kosten 80 EC$, also rd. 25 €.

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Endlich geschafft, der Atlantik ist überquert

Es ist geschafft. Nach 14 Tagen und 8 Stunden erreichen wir die Port Louis Marina auf Grenada. Was ist nun über eine solche Atlantiküberquerung zu schreiben? In Mindelo am 23. Januar um 11:20 UTC abgelegt, Segel gesetzt, Fock ausgebaumt, paar Halsen gefahren, am 6. Februar gegen 19:00 UTC auf Grenada angelegt, keine Schäden gehabt. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Wir hatten Glück! Der anfänglich starke Wind wandelte sich in eine durchgehende Brise zwischen 15 und 22 Knoten. Eine Flaute gab es nicht. Squalls blieben uns erspart. Der Schlaf war bei einem 3 stündigen Wachrythmus für jeden ausreichend. Gegessen haben wir immer frisch und gut. Geangelt haben wir nicht. Wenn der Geruch an Bord zu männlich wurde, gab es einen Waschtag. Und dann kam das fantastische Erlebnis in die Port Louis Marina auf Grenada einzulaufen. Der Empfang war herzlich, der Rumpunch tödlich. Die folgenden Tage galten dem Schiff, der Umgebung und leider der Abreise meiner beiden Mitsegler Burghard und Sven. Damit ist wirklich alles gesagt.

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Mindelo - Die Zweite

Es ist der zweite Besuch in Mindelo. Im Gegensatz zum Dezember 2024 sind wir diesmal freiwillig hier. Insofern kann ich den Ort etwas genießen, wenngleich Sven und mich nach einigen Tagen Montezumas Rache ereilt. Das hatte für sich genommen auch  was Gutes. Aber dazu gleich.

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Von Las Palmas nach Mindelo

Der Start war für den 6 Januar geplant. Er verschiebt sich. Bei Wind in Böen bis 35 Knoten muss man nicht los fahren. Auch die Organisatoren der Viking Explorer Rallye haben ein einsehen und so soll die kleine Rallye Gemeinde von gerade einmal 14 Schiffen am 9. Januar Las Palmas in Richtung Mindelo auf den Kapverden verlassen. Ich bin erleichtert, weil ich so meinen Grundsatz befolgen kann, nur bei gutem Wetter zu starten.  Gerade auf langen Segelreisen, kommt schlechtes Wetter immer mal dazwischen. Es macht also keinen Sinn und ist schlecht für die Stimmung schon bei widrigen Bedingungen zu starten. Aber: Gruppenzwang und eigene Grundsätze können zu einer schwierigen Herausforderung werden. Die ist jetzt vermieden. In der kleinen Rallye Gemeinde hatte sich aber ohnehin schnell gezeigt, keiner der Skipper hat Lust, schon auf dem ersten Teilstück sein Schiff widrigen Bedingungen auszusetzen.

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